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Zitate
"Wir mögen die Sache anfassen wie wir wollen: immer klarer muß es werden, daß die Frage nach dem Wesen des menschlichen Handelns die andere voraussetzt nach dem Ursprunge des Denkens." Rudolf Steiner, Die Philosophie der Freiheit, 1894, Kap. II., S. 26 (In d...
Hinweise
Sofern es möglich war, habe ich mich bei meinen Literaturangaben auf Werkausgaben gestützt, die für den Leser im Internet frei zugänglich sind. Das sind in der Regel ältere, aber dafür gemeinfreie Ausgaben. Mir schien es wichtiger und fruchtbarer zu sein, dass...
Lebendige Erkenntnistheorie Kants oder geistige Anschauung des Lebendigen?
Auf S. 40 ff seines Buches Philosophie und Anthroposophie, Stuttgart 2011, behandelt Hartmut Traub Steiners Dissertation von 1891 und hält ihm neben mancherlei Missverständnissen und Fehleinschätzungen Kants dann auf S. 46 auch vor, dass Steiner sich bei seine...
Bildende Kräfte bei Kant und Steiner
Diese Sachlage - Suche nach einer Erkenntnis des Lebendigen - lässt sich spannenderweise noch näher pointieren, und das scheint mir philosophiegeschichtlich von einigem Interesse. Denn Gegenstand Steiners ist im fraglichen Kontext von GA-18 im engeren Sinne da...
Über diesen Aufsatz
Der Aufsatz erschien unter dem Titel Ausnahmezustand und Spaltung der Persönlichkeit erstmalig im Jahrbuch für Anthroposophische Kritik 1999, herausgegeben von Lorenzo Ravagli. Er wurde für die Publikation auf dieser Homepage an verschiedenen Stellen überarbei...
Resümee
Anthroposophische Autoren zeichnen ein durchweg unzutreffendes Bild des Steinerschen Verständnisses von Denk-Beobachtung - zu diesem Resultat gelangt eine stichprobenartige Sondierung anthroposophischer Publikationen der jüngeren Vergangenheit. Die Art, wie si...
Vorwort
Die vorliegende Arbeit war ursprünglich gedacht als eine Art philosopisch-psychologisches Co-Referat zum letztjährigen Aufsatz von Heide Oehms über das Thema »Imagination«, weil wir uns gemeinsam mit diesem Gegenstand über einen längeren Zeitraum in Theorie u...
Kapitel 1
Es ist im Zusammenhang mit der "Philosophie der Freiheit" allerlei über die Frage gesagt und geschrieben worden, ob wir imstande seien, unser aktuelles Denken zu beobachten oder auch nicht. Rudolf Steiner hat im dritten Kapitel dieser Schrift die in mancher Hi...
Die heuristische Relevanz des Spaltungsargumentes und seine Behandlung in der Steinerrezeption
Vor diesem Hintergrund ist es von Interesse, daß sich Rudolf Steiner mit seiner methodischen Auffassung von der Unbeobachtbarkeit des aktuellen Denkens und erinnerungsabhängiger Denk-Beobachtung weitgehend im Einklang mit seinen psychologischen Zeitgenossen be...
Ungeprüfte Gleichsetzung des Witzenmannschen Beobachtungsbegriffes mit dem Steinerschen
So, wie es aussieht, wird Steiners Begründung so gut wie nicht bemerkt - weder in ihrem faktischen philologischen Bestand noch in ihrer Geltung. Man ist fast zu der Vermutung verleitet, ein Eingehen auf diese Argumentation werde vermieden, weil niemand so rech...
Witzenmanns erinnerungstheoretischer Lösungsansatz destruiert Steiners Empirismus
Ich sagte eingangs, daß Steiners Ausdruck von der "Unbeobachtbarkeit" des aktuellen Denkens, je nach unserer Verständnisart, nicht folgenlos bleiben könne für die empiristische Grundüberzeugung der Steinerschen Philosophie und auch nicht ohne Folgen geblieben ...